Energiewende nachhaltig sichern

Für den Ausbau und die Modernisierung von Strom-, Gas- und Wassernetzen sowie in die Elektromobilität in Bad Segeberg, Wahlstedt und Umland nimmt die EWS-Gruppe in diesem Jahr rund 11,7 Millionen Euro in die Hand. „Unser Ziel ist es, die Versorgungssicherheit, die hohe Qualität der Daseinsvorsorge und die Leistungsfähigkeit der Netze für die Anforderungen der Energiewende nachhaltig zu sichern“, sagt Marco Voß, Geschäftsführer der Energie und Wasser Wahlstedt/Bad Segeberg GmbH & Co. KG (ews).

Mit einer Summe von rund 4,66 Millionen Euro fließt der größte Teil in die Stromnetzinfrastruktur. „Die Digitalisierung ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Investitionsstrategie“, betont Alexander Neumann, Geschäftsführer der 100-prozentigen Tochtergesellschaft EWS-Netz GmbH. Dazu gehören die Errichtung regelbarer Ortsnetztransformatoren (rONTs) und steuerbarer Stationen sowie der Einbau digitaler Netzleittechnik und Smart Meter wie modernen Messsystemen (mME) und intelligenten Messsystemen (iMSys) bei den Kundinnen und Kunden. „Mit diesen Maßnahmen können wir die Netzstabilität, Transparenz und Steuerbarkeit deutlich erhöhen. So schaffen wir die Voraussetzungen für die steigenden Bedarfe durch Elektromobilität, Wärmepumpen und den weiteren Ausbau Erneuerbarer Energien.“

Das Gasnetz bleibt ein wichtiger Bestandteil der lokalen Energieversorgung. In diesen Bereich investiert die EWS-Netz GmbH rund eine Million Euro. Der Fokus liegt dabei auf Versorgungssicherheit, technischer Zuverlässigkeit und nachhaltiger Weiterentwicklung des Netzes. „Für uns hat ein sicherer Netzbetrieb immer oberste Priorität“, betont Hanna Lögers, Prokuristin der EWS-Netz GmbH. „Deshalb investieren wir sowohl verantwortungsvoll als auch strategisch in die bestehende Infrastruktur.“

Rund fünf Millionen Euro hat ews für die Sanierung des Wassernetzes und den Bau eines neuen Brunnens im Wasserwerk eingeplant. Die Mittel dienen der langfristigen Sicherung der Trinkwasserversorgung und der gewohnt hohen Wasserqualität, auch bei immer weiter steigenden Anforderungen. „Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel“, erklärt dazu Marco Voß. „Das vor mehr als zehn Jahren eingeführte Sanierungskonzept zeigt schon heute deutliche Erfolge.“

Auch die Elektromobilität hat die EWS-Gruppe im Blick. Für den Aufbau und die nachhaltige Weiterentwicklung der Ladeinfrastruktur sind in diesem Jahr rund 600.000 Euro eingeplant. Damit unterstützt das Unternehmen aktiv die Mobilitätswende und schafft die notwendigen Voraussetzungen für eine steigende Zahl von Elektrofahrzeugen in Bad Segeberg.

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